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In Frieden
(24. Sept. 2003)

Altersblasse Hände;
blaue Adernflüsse;
liegen still jetzt
unter weißem Leinen.
Von jahrelanger Arbeit
sprödgewordne Haut
dehnt sich nicht mehr
über starkem Herzen.
Mütteraugen sind geschlossen,
kein Lächeln liegt mehr dort
und das kleinste, tröstend
Wort sucht man nun vergebens.
Schlaf, genieße deinen Frieden,
deine Ruhe, und vergebe
deinen Kindern.



Und es tut noch immer weh
(26.7.02)

Zugetreteten,
Du gedemütigt,
vor mir auf dem Boden,
wimmernd
Stahl der auf Knochen trifft,
Wut im Bauch,
Hass und
auch Enttäuschung
sitzt so tief,
dass nichtmal
zuzutreten hilft,
nicht das Blut
das langsam sickert
nicht dein Schreien
wie ich einst schrie
wie ich einst...
Deine Freunde glotzen,
starren mit offenem Mund
und der Regen fällt langsam
vermischt sich mit
deinem Blut und meinen Tränen



Gedankensammlung


Spiegelscherben, die
in meinem Blut getränkt,
auf dem Boden liegen.
Ein kleiner Schritt,
über die Bahnsteigkante,
vor den nahenden Zug.
Böse und als schlechtes Vorbild,
bei Rot über die Straße gehen,
und die Autos ignorieren.



Schlaflos die Nacht,
der Stift hat die Macht.
Licht an.
Licht aus.
Frühjahrsputz im
Herzen?
im Kopf?
(Oder wo?)
Alles muß raus,
frischgeputzt,
gut durchgelüftet,
formatiert
und neugestartet



Ich bin
morbide und zäh
wie Gummi und Steak
von altem Rind
Solz auf die Sturheit
Stur mit dem Stolz
krank und stabil
gesund doch labil
glücklich in Trauer
unglücklich mit Freuden
verwirrt und klardenkend
Ich bin



Schon lang nicht mehr übten Schienen und vorbeifahrende Autos so einen Reiz auf mich aus.

An die Decke starren.
Löcher sind ein seltsames Muster.
Unbequeme Position,
irgendwie erniedrigend.
"Es tut nicht weh,
nur ein seltsames Geräusch."
Mehr nicht.
Und mit einem unappettitlichem Saugen
wird ungebornes Leben
den Lokus runtergespült.



Diese Worte,
die das Herz
sich bittersüß
zusammenziehn lassen.

Aus deinem Mund,
aus deinem Blick,
aus deiner Hand
auf meiner Wange.



Dumpfes Ziehen im Herzen.
Meine Gedanken nicht bei mir.
Immer das Gefühl,
mich nur umdrehen
zu müßen
um dir in die Augen
sehen zu können.
Vorfreude, stilles Erwarten.
Bald.



Für meinen Nachthimmel im Januar ´03

Lass mich
in deinen Armen ruhn
den Moment der Ewigkeit.
Den ganzen Kummer
sperrst du aus,
mit den ganzen Zweifeln,
Ängsten. Und die Zeit
steht still
und rast zugleich

Lass mich
in deinen Augen ruhn,
den Moment der Endlichkeit.
Einmal.
Und dann immer wieder,
fühlen, lieben, lachen, leben.
Halt mich fest,
für den Moment
meines kleinen Friedens.

~~~~~~~~~~~~

Ich vermisse Dich.
Deine Arme, die mich halten.
Deine Hände, die mich streicheln.
Deine Lippen, die mich küssen.
Deine Haut unter meinen Fingern.
Deine Augen zum darin versinken.
Deinen Mund, um deine Worte auch zu sehen.
Dein Gesicht, um es im Stillen zu betrachten..

~~~~~~~~~~~~~

Würd ich sterben heute Nacht,
käm ich wieder hin zu dir.
Um dich süß in deinen Träumen,
noch einmal nur zu sehn.

Um noch einmal dir zu sagen,
was ich fühle, dachte, hoffte.
Für uns zwei,
Gemeinsamkeit

Um zu zeigen was mir fehle,
Im Paradies, wie in der Hölle.
Denn überall dort wär ich allein
und ohne Dich.



Herzfeuer (Juli ´03)

Lach mich nicht so an,
berühr mich nicht so
und nimm mich nicht mehr in den Arm.
Schließ die Augen,
damit ich mich nicht drin verlier
und vergiss mein klopfendes Herz.
Ich trau mir nicht,
zwei und eins
nicht drei.
Will hin, will fort,
allein mit dir.
Angst davor
und doch so sicher,
mich nie mehr zu verliern.



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